Gebäudealter & Sanierungsbedarf
Rund 44 % der Gebäude stammen aus der Zeit vor 1979 – das bedeutet erhöhten Bedarf an Fassaden-, Dämm- und Dachsanierung (oft aufwändiges Standgerüst statt Fahrgerüst).
Betroffene Bereiche, Zugänge und Materialwege sollten früh eingeordnet werden. Für Gerüstbau Firma Perkam ist eine klare Abgrenzung der Arbeitszonen hilfreich, besonders wenn kritischer Durchgang und Anlieferung zusammen betrachtet werden.
Mini-Check:
Mit wenigen Eckdaten lässt sich der Ablauf besser strukturieren.
Fotos, grobe Maße und Hinweise zu Engstellen erleichtern die erste Einordnung.
So bleibt die Angebotsbasis nachvollziehbar.
Projekt startenVor OrtDie Bayerische Denkmalliste verzeichnet rund 109.000 Baudenkmäler, darunter 880 Ensembles, und etwa 50.000 Bodendenkmäler. Quelle ↗
Für die Einordnung eines Projekts in Perkam hilft zunächst ein neutraler Blick auf Arbeitszonen, Zugangssituation, Schutzanforderungen und Ablaufkoordination. Dabei sollten betroffene Bereiche, mögliche Materialwege und relevante Randzonen gemeinsam betrachtet werden. Ebenso sind Zufahrt, Anlieferung, Standflächen und Verkehrsführung als Teil der Planung zu klären. Bei oberen Arbeitsbereichen können zusätzlich Zugänge, Anschlüsse und weitere Details wichtig werden. Index-basiert ergibt sich dabei ein erhöhter Hinweis auf Abstimmung bei Zugängen, Materialbewegung und organisatorischen Schnittstellen. Für die weitere Klärung sind deshalb Zustand, Zugänglichkeit und betroffene Zonen projektbezogen einzuordnen.
Mini-Check:
Eine saubere Einordnung schafft Klarheit für Ablauf und Angebotsbasis. Gerade bei engem Zugang hilft es, Umfang, Höhe und Schutzbedarf früh abzugleichen.
Bei empfindlichen Oberflächen zählt eine genaue Abgrenzung der Arbeitszonen. So lassen sich Schutzmaßnahmen gezielt statt flächig einordnen.
Für Dacharbeiten mit PV-Bezug ist die Schnittstelle zwischen Zugang und Ablauf besonders wichtig. Eine klare Struktur erleichtert Rückkopplung mit beteiligten Gewerken.
Zu Beginn werden Kontaktwege, betroffene Zonen und kritischer Durchgang für alle Beteiligten eingeordnet.
Danach wird festgelegt, in welcher Reihenfolge einzelne Gewerke auf denselben Flächen arbeiten und übergeben.
Zugang, Materialwege und Übergabepunkte werden so strukturiert, dass Engstellen im Ablauf berücksichtigt bleiben.
Während der Montage werden Änderungen, Sperrbereiche und Freigaben zwischen den Beteiligten laufend rückgekoppelt.
Am Ende erfolgt eine kurze Übergabe der abgestimmten Bereiche, damit der weitere Ablauf anschließen kann.
Maßgeblich für die Angebotsbasis sind vor allem:
Bei empfindlichen Flächen verschieben sich die Schwerpunkte der Kalkulation:
Bei PV-nahen Dacharbeiten wirken zusätzliche Koordinationspunkte auf die Kalkulation:
Empfindliche Fassadenflächen sollten in betroffenen Zonen gezielt abgeschirmt werden. So bleiben Oberflächen bei laufenden Arbeiten besser geschützt.
Fensterbereiche brauchen eine passende Abdeckung gegen Staub und mechanische Berührung. Das ist besonders wichtig an Bereichen mit engem Bewegungsraum.
Arbeitsnahe Fassadenabschnitte sollten mit klarer Trennung zu angrenzenden Bauteilen eingeordnet werden. Dadurch lassen sich Schutzfolien, Abdeckungen und Sichtschutz gezielt zuordnen.
Hilfreich sind Objektart, betroffene Bereiche, grobe Höhe oder Geschosszahl, Zugangssituation und geplante Standzeit. Dazu kommen 8–12 Fotos aus mehreren Blickwinkeln. Diese Kombination deckt die meisten Kalkulationsfaktoren ab. Offene Punkte können als „noch offen“ markiert werden. Fehlendes wird anschließend gezielt nachgefragt.
Häufig ja, wenn die Arbeitszonen klar beschrieben sind. Dann wird Schutz dort vorgesehen, wo er tatsächlich benötigt wird. Das kann effizienter sein als eine vollständige Lösung. Welche Variante passt, hängt vom Objekt ab. Das wird vorab geklärt und nachvollziehbar kalkuliert.
Hilfreich ist eine kurze Struktur wie: „PV: ___ Dachseite(n), Dachform: ___ (Gauben: ja/nein), Haus: ___ Geschosse + Dach, Zugang: ___ (Engstelle: ___), Ablagezone: ___, Zeitfenster: ___, Lieferung: einmalig/Etappen/unklar, Schutz: optional. Fotos: Dachkante + Zufahrt + Ablagezone + Gesamtansicht.“ Damit kann strukturiert kalkuliert werden. Fehlende Angaben werden gezielt nachgefragt.
Sinnvoll ist eine knappe Vorlage wie: „Sensibles Objekt, Bereiche: ___, empfindliche Zonen: ___, Vorgaben: (• … • …), Zugang: ___ (Engstelle: ___), Ablagezone: ___, Standzeit/Etappen: ___, Schutz: optional/gewünscht. Fotos: 4 Seiten + Nahaufnahmen + Zugang + Engstelle + Ablagezone.“ Damit kann strukturiert kalkuliert werden. Fehlende Angaben werden gezielt nachgefragt.
Lokale Kennzahlen zu Perkam aus amtlichen Quellen (Zensus 2022, DIBt, BLfD) – zur Orientierung.
Rund 44 % der Gebäude stammen aus der Zeit vor 1979 – das bedeutet erhöhten Bedarf an Fassaden-, Dämm- und Dachsanierung (oft aufwändiges Standgerüst statt Fahrgerüst).
0 % der Gebäude haben 7 oder mehr Wohnungen (Mehrgeschosser) – hohe Fassaden-/Standgerüste und längere Standzeiten.
91 % freistehende Einfamilienhäuser – meist umlaufendes Fassadengerüst rund ums Gebäude.
Mittlere Firsthöhe 6,2 m – 43 % der Gebäude sind über 7 m hoch (ab ca. 2 Geschossen: Fassadengerüst mit mehreren Arbeitslagen), 1 % über 12 m.
Quelle: Zensus 2022 (Statist. Bundesamt) · DIBt (Wind-/Schneelastzonen) · BLfD (Denkmalliste) · Baugenehmigungsstatistik (Regionalstatistik) · 3D-Gebäudemodelle: Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de (CC BY 4.0) · zur Orientierung
Für eine erste Einordnung genügen Fotos, eine kurze Beschreibung und die wichtigsten Eckdaten zu Zugang, Logistik und Standzeit.
Angebot anfordernUnvollständige Angaben sind als Start möglich, wenn Bildmaterial und Projektrahmen erkennbar sind.