Gebäudealter & Sanierungsbedarf
Rund 50 % der Gebäude stammen aus der Zeit vor 1979 – das bedeutet erhöhten Bedarf an Fassaden-, Dämm- und Dachsanierung (oft aufwändiges Standgerüst statt Fahrgerüst).
Eine klare Abstimmung senkt unnötige Folgekosten.
Mini-Check:
Bilder und kurze Angaben erleichtern die erste Einordnung.
So wird Gerüstbau Wurmannsquick nachvollziehbar geplant.
Der Kostenrahmen lässt sich früher strukturieren.
Projekt startenVor OrtDie katholische Filialkirche St. Veit in Straubing wird mit über 430.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds saniert. Quelle ↗
Für die Einordnung eines Projekts in Wurmannsquick empfiehlt sich zunächst ein neutraler Blick auf Zugang, obere Arbeitsbereiche, Schutzanforderungen und Ablaufkoordination. Sinnvoll ist, betroffene Arbeitszonen, Randbereiche sowie relevante Übergänge getrennt zu erfassen. Bei Zugängen zu höheren Bereichen sollten Kanten, Anschlussdetails und Wegeführung früh mitgedacht werden. Ebenso wichtig sind Zufahrt, mögliche Stellflächen, Transportwege und ein Ablagebereich, besonders wenn ein Zufahrtsengpass die Bewegungen beeinflusst. Auf dieser Basis lässt sich der Klärungsbedarf zu Zustand, Erreichbarkeit und betroffenen Zonen sachlich einordnen. Auch Verkehrsführung und Materialwege sollten früh geprüft werden, damit die spätere Abstimmung geordnet bleibt.
Zu Beginn werden aussagekräftige Bilder zu Zugängen, Engstellen und Arbeitszonen gebündelt.
Anhand der Bilder wird der erste Rahmen zu Zugang, Höhe und Schutzbedarf eingegrenzt.
Auf Basis der Fotodokumentation werden betroffene Bereiche, Transportwege und mögliche Engpässe eingeordnet.
Offene Punkte aus den Bildern werden danach kurz geklärt, damit die Kalkulationslogik belastbarer wird.
Danach folgt eine strukturierte Einordnung mit nachvollziehbarem Kostenrahmen.
Diese Punkte ordnen den Kostenrahmen nachvollziehbar ein.
Je klarer diese Angaben sind, desto belastbarer wird die Einordnung.
So lässt sich der Aufwand differenzierter beschreiben.
Fußwege sollten klar von den Arbeitszonen getrennt und sichtbar geführt werden.
Zugänge sind so zu organisieren, dass Personenwege nicht ungeordnet kreuzen.
Bereiche für den Durchgang werden eindeutig markiert und nachvollziehbar abgegrenzt.
Übergänge und freigehaltene Wege sollten im Ablauf klar dokumentiert werden.
Abstimmungen zu Zugängen und Wegeführung werden transparent festgehalten.
Eine vollständige Projektaufnahme vor der Angebotsphase. Je klarer die Ausgangsdaten sind, desto geringer ist das Risiko späterer Anpassungen.
Oft fehlen Angaben zu Innenhöfen oder Engstellen, Balkone oder Rücksprünge werden unterschätzt, die Standzeit wird nicht genannt, Etappen fehlen, frei zu haltende Eingänge kommen zu spät und parallele Gewerke werden nicht erwähnt. Wenn diese Punkte früh benannt werden, wird das Angebot belastbarer. Transparenz reduziert Reibung.
Mini-Checkliste Nachtragsgründe:
Nennen Sie einen Rahmen und ob Etappen möglich sind. Das ist besser als keine Angabe, weil die Standzeit Einfluss hat. Wenn sich der Ablauf ändert, wird dies transparent angepasst. So bleibt es nachvollziehbar. Details hängen vom Projekt ab.
Häufig ja, wenn Schutz nur punktuell nötig ist oder die Logistik schwierig bleibt. Etappen helfen, Arbeitsbereiche nacheinander zu übergeben und Schutz gezielt einzusetzen. Nennen Sie deshalb, ob Etappen gewünscht sind. Dann kann das Konzept darauf abgestimmt werden. Das reduziert Risiken.
Lokale Kennzahlen zu Wurmannsquick aus amtlichen Quellen (Zensus 2022, DIBt, BLfD) – zur Orientierung.
Rund 50 % der Gebäude stammen aus der Zeit vor 1979 – das bedeutet erhöhten Bedarf an Fassaden-, Dämm- und Dachsanierung (oft aufwändiges Standgerüst statt Fahrgerüst).
0 % der Gebäude haben 7 oder mehr Wohnungen (Mehrgeschosser) – hohe Fassaden-/Standgerüste und längere Standzeiten.
84 % freistehende Einfamilienhäuser – meist umlaufendes Fassadengerüst rund ums Gebäude.
Mittlere Firsthöhe 7,8 m – 57 % der Gebäude sind über 7 m hoch (ab ca. 2 Geschossen: Fassadengerüst mit mehreren Arbeitslagen), 3 % über 12 m.
Quelle: Zensus 2022 (Statist. Bundesamt) · DIBt (Wind-/Schneelastzonen) · BLfD (Denkmalliste) · Baugenehmigungsstatistik (Regionalstatistik) · 3D-Gebäudemodelle: Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de (CC BY 4.0) · zur Orientierung
Senden Sie Bilder, Zeitfenster und geplante Übergaben. So beginnt die Klärung geordnet.
Anfrage übermittelnAuch eine kurze Anfrage mit Fotos hilft bei der ersten Einordnung offener Punkte.